Mittwoch, 19.12.2018 03:58 Uhr

Im Spitzenspiel siegten die Löwen aus Mannheim

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Mannheim, 07.12.2018, 19:19 Uhr
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Spielszene Rhein-Neckar-Löwen  (Archiv)
Spielszene Rhein-Neckar-Löwen (Archiv)  Bild: Sportfoto Rhein-Neckar-Löwen

Mannheim [ENA] In dem Spitzenspiel der Handball-Bundesliga besiegten die Rhein-Neckar-Löwen aus Mannheim vor 8200 begeistert mitgehenden Fans in eigener Halle den SC Magdeburg mit 28:22-Toren. Besonders in der 1. Spielhälfte lieferten die Gäste eine überaus schwache Partie ab.

Die Ursache war eine außergewöhnlich hohe Fehlerquote im Abspielverhalten. Die besten Werfer waren bei den Rhein-Neckar-Löwen Gudjon Valur Sigurdsson mit 9 Toren. Und genauso viele Treffer erzielte bei den Elbestädtern Michael Damgaard. Mit dieser Punktspielniederlage besitzt der SCM bereits 8 Minus- punkte, während die Rhein-Neckar-Löwen nur 5 auf ihrem Konto haben. Damit sind die Ambitionen nach der Serie 2018/19 , den Meistertitel zu erringen, für den SCM geschwunden. Mit Beginn des Spiels hielt der Gast in den ersten 7 Minuten noch die spielerische Waage - nur 2:3-Tore im Rückstand. Aber danach häuften sich bei Ihnen die Abspielfehler.

Die Löwen enteilten

Auch die Gastgeber zeigten in dieser Startphase leichte Unsicherheiten. Doch dann enteilten die Löwen. Sie führten in der 19. Minute mit 8:3-Toren. Das kommentierte der Gäste-Coach Bennett Wiegert in einem TV-Gespräch so: "Wir haben eine relativ hohe Fehlerquote gehabt. Zwar wollten wir dieses Match gewinnen, aber wir haben uns in der ersten Halbzeit zu viele Fehler geleistet."

Überragende Torhüter bei den Löwen

Bei den Löwen zeichnete sich aus, dass ihre Abwehr und mit den überragenden Torhütern Appelgren und Palicka stärker agierten als die der Magdeburger. Außerdem gelang es den Gästen nicht, ihr bisher in den letzten Spielen entscheidendes Erfolgsrezept umzusetzen: Sie konnten kaum den berüchtigten Angriffswirbel entfachen. Nach dem Wechsel verstanden es die Gäste besser, die "Angriffswucht" der Löwen geschickt zu stoppen und selbst aggressiver mit Erfolg aufzutrumpfen.

Damgaard und Musche beim SCM Vollstrecker

Besonders die wurfgewaltigen Spieler Mathias Musche und Michael Damgaard setzten sich erfolgreich durch. So kam der Klub in der 44. Minute auf 15:22-Toren heran. Doch die Löwen konterten noch Mal. Sie enteilten in der 51. Minute auf 25:15-Toren. Doch durch Nachlässigkeiten verspielten sie noch den opulenten 10-Tore-Vorsprung. So hieß es am Spielende nur noch 28:22 für sie.

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