Freitag, 18.05.2012 13:59 Uhr

Füchse auf dem Weg ins Achtelfinale.

Verfasser: Peter Müller Berlin, 13.02.2012, 18:45 Uhr
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Berlin [ENA] Mit einem Heimsieg gegen den russischen Serienmeister Chekhovskie Medvedi stehen die Neulinge in der Champions-League Füchse Berlin vor einem Achtungserfolg und überstehen aller Voraussicht nach die Gruppenphase der Hammergruppe B. Die Max-Schmeling-Halle war mit 8590 Zuschauern gut gefüllt und fast ausverkauft. Die Stimmung war wie stets hervorragend. Nach dem Ende der Partie und dem Heimsieg der Heimmannschaft kannte der Jubel keine Grenzen mehr, es war gigantisch.

In einem dramatischen und oft die Grenzen des Erlaubten überschreitenden Spiel entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Gäste den besseren Start erwischten, dennoch blieb das Ergebnis zunächst ausgeglichen, weil beide Mannschaften ihre sich bietenden Torchancen nutzten. Die russischen Gäste warfen sich einen drei Tore Vorsprung heraus und der Torwartwechsel von Heinevetter zu Stochl durch den Füchse Trainer Sigurdsson holten die Gastgeber den Rückstand wieder auf, weil Stochl auch durch einen Siebenmeter nicht zu bezwingen war. Über den ausgeglichenen Spielstand von 16:16 zogen die Gäste durch unkonzentrierte Füchse wieder auf drei Tore davon, bevor Nincevic mit seinem Tor den Halbzeitstand von 17:19 erzielte.

Nach dem Wiederanpfiff wurde es hitzig, weil die Gäste ihre robuste Spielweise aus der ersten Halbzeit noch steigerte, aber er ins Füchse-Tor zurückgekehrte Heinevetter hatte nun Höchstform zu bieten und war kaum zu bezwingen. Zeitstrafen der Gäste ermöglichten dem Gastgeber zu Torerfolgen zu kommen. Der Niederländer Mark Bult erzielte zwei Treffer in Folge und brachte die Füchse mit 23:22 in Führung und die Gäste gerieten in Zugzwang, gaben sich aber nicht auf und erzielten erneut den Gleichstand.

Füchse Berlin gegen Chekhovskie Medvedi 31:28 (17:19)

In der Halle war eine Stimmung, die einem den Atem stocken ließ und die Spannung war wie ein gut inszenierter Krimi. Als Mark Bult dann noch einen Siebenmeter nervenstark im Tor unterbrachte und Heinevetter mit Glanzparaden Gegentreffer vereitelte war das Spiel in die richtigen Bahnen gelenkt worden. Christophersen erzielte das letzte Tor des Spiels zum 31:28 und die erfolgsverwöhnten Russen mussten geschlagen den Heimweg antreten.

Die Stimmen zum Spiel:

Dagur Sigurdsson: Wir sind stolz darauf, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Die letzten Minuten haben das entschieden. Denis Spoljaric hat gewissermaßen geopfert und hat unsere Abwehr in der zweiten Halbzeit stabilisiert. Für den ganzen Verein war das ein Riesenschritt, die Zuschauer haben uns getragen und dafür nochmal vielen Dank. Markus Richwien: Zu Beginn sind wir nur schwer ins Spiel gekommen und standen noch nicht optimal in der Abwehr. Doch mit Beginn der zweiten Hälfte konnten wir den Ball besser laufen lassen und somit hatten wir genug Freiräume auf den Außenpositionen.

Wladimir Maximov: Die letzten fünf Minuten haben das Spiel entschieden. Wir haben in der entscheidenden Phase zu schlechte Würfe abgegeben. Besonders Markus Richwien konnte heute kaum gestoppt werden. Somit reicht den Füchsen nach diesem wichtigen Heimsieg noch ein Sieg aus den verbleibenden zwei Gruppenspielen gegen Madrid und Silkeborg um endgültig ins Achtelfinale der Champions-League einzuziehen. Das nächste Heimspiel ist am 25.2. 2012 im Fuchsbau gegen Silkeborg.

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