Freitag, 18.05.2012 13:15 Uhr

Retrospektive-Träume und Visionen von HR Giger

Verfasser: Pressportmedia-Uwe Marcus Rykov Hamburg, 19.02.2012, 18:49 Uhr
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Retrospektive-Träume und Visionen
Retrospektive-Träume und Visionen  Bild: Pressportmedia Uwe Marcus Rykov

Hamburg [ENA] Die Fabrik der Künste in der Stadt Hamburg präsentierte zum ersten Mal in Norddeutschland eine außergewöhnliche retrospektive Ausstellung eines Schweizer Surrealisten HR Giger, Die Ausstellung gibt uns einen Gesam tueberblick über die Arbeiten des Künstlers HR Giger von über 40Jahren Kunst.

Seine Arbeiten präsentieren sich immer in selberweise durch wiederkehrende Verschmelzung von Technik und Mechanik mit durchaus menschlichen Zügen zu einer Kreaturaehnlichen Gestalt aus der Phantasie zusammen. Dabei präsentiert sich Giger-Ausstellung an Dämonen und düsteren Verschmelzungen von Mensch und Maschine, die der Schweizer Giger zu okkulten und phantasievollen Gemälden und Skulpturen verarbeitete. So zum Beispiel arbeitet er vorwiegend mit dunkleren Farben und naturfreien Inhalten und demonstriert so die Atom- und Zerstörungsängste der 1960er und 70er Jahre und zugleich stilbildend wirkende kalte Ästhetik der 1980er Jahre.

So waren auch neben vielen Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen auch unteranderem Möbelstücke gezeigt worden und nicht zu vergessen sein weltberühmtes „Alien“. Giger ist einer der populärsten, aber auch umstrittensten zeitgenössischen Künstler, der wie kaum ein anderer die Popkultur mitprägte. Einem breiteren Publikum bekannt wurde Giger durch seine Arbeit für den Film “Alien”, die ihm einen “Oscar” einbrachte. Schon früh entstanden Tuchfederzeichnungen und erste Skulpturen. Bekannt wurden unteranderem Skulpturen und Bilder wie die „Gebärmaschine“ und „Kofferbaby“. Als Szenen- und Kostümbildner prägte er mit seinem Stil bekannte Filme wie „Alien“.

Der Fokus der Ausstellung gilt dem Maler und plastischen Künstler HR Giger, der ein reiches künstlerisches Oeuvre vorgelegt hat, das im weitesten Sinne dem Surrealismus zugerechnet werden kann. Häufiges Thema ist die Verschmelzung von Technik und Organischem. Giger setzt sich intensiv mit Mystik und Magie auseinander – deutlich wird das in Zyklen zum “Necronomicon” oder zum “Tarot”. Die beiden bei ihm eng verwobenen “rote Fäden” in seinem gesamten Werk sind die Themen Sexualität und Tod; die Ausstellung widmet ihnen einen eigenen Bereich. Schliesslich wird 1998 wird im Schloss St. Germain in Gruyères das H.R.Giger Museum eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis 4. März 2012 zu sehen.

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